Sperre B 171 bei Pians bleibt bis auf weiteres aufrecht

Sperre zwischen Kreisverkehr in Gemeinde Pians (Abfahrt S 16 Arlberg Schnellstraße) und der Steigsiedlung (Gemeinde Strengen) bleibt aufrecht

  • Nach massiven Hangrutschungen muss Schutzdamm neu errichtet werden
  • Umfahrung weiterhin über S 16 Arlberg Schnellstraße (Strenger Tunnel) möglich – Abschnitt vorübergehend von Vignettenpflicht befreit

Vor vier Wochen musste die B 171 Tiroler Straße im Bereich zwischen dem Kreisverkehr in der Gemeinde Pians (Abfahrt S 16 Arlberg Schnellstraße) und der Steigsiedlung (Gemeinde Strengen) gesperrt werden. Grund dafür waren massive Hangrutschungen oberhalb der Landesstraße. Infolgedessen wurde auch ein Schutzdamm bzw. Auffangbecken entlang der Straße beschädigt. Um die Sicherheit auf der B 171 für die Verkehrsteilnehmenden wieder zu gewährleisten, muss das Auffangbecken entleert sowie der beschädigte Schutzdamm abgetragen und neu errichtet werden. Bis zum Abschluss dieser Instandsetzungsmaßnahmen bleibt die B 171 Tiroler Straße im betroffenen Bereich für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Dauer der Instandsetzungsmaßnahmen und damit der Sperre kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Eine Umfahrung ist weiterhin über die S 16 Arlberg Schnellstraße möglich. „Mit dem Strenger Tunnel besteht eine direkte und sichere Ausweichmöglichkeit. Solange die Sperre besteht, gilt für den Streckenabschnitt der S 16 zwischen den Anschlussstellen Pians und Flirsch in beiden Fahrtrichtungen eine Befreiung von der Vignettenpflicht“, betont LHStv Josef Geisler.

„Die Hangbewegungen im Dezember vergangenen Jahres haben zu massiven Schäden am Schutzdamm aber auch der Straße geführt – Material ist teilweise bis zur unter der Straße fließenden Sanna abgerutscht. Aufgrund der Kälte hat sich der Hang in den vergangenen Wochen stabilisiert. Dementsprechend können wir in Absprache mit der Landesgeologie und der Wildbach- und Lawinenverbauung nun mit den Instandsetzungsmaßnahmen beginnen. Während der Arbeiten am Hang wird dieser zusätzlich laufend beobachtet“, erklärt Bernd Stigger, Leiter des Baubezirksamtes Imst. „Unser Ziel ist es, den Schutzdamm schnellstmöglich neu zu errichten und damit die Sicherheit entlang der B 171 wiederherzustellen. Die Materialablagerungen in der Sanna werden laufend beobachtet und bei Bedarf Maßnahmen gesetzt.“